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Alternativen zum Handy

Alternativen zum Smartphone

Erreichbarkeit braucht kein Internet. Kinderuhr, Tastenhandy oder ein eingeschränktes Startphone decken das Sicherheitsbedürfnis ab.

Aktualisiert am 23.10.2026

Das eigentliche Bedürfnis

Eltern wollen, dass das Kind erreichbar ist und im Notfall anrufen kann. Dafür braucht es kein Internet, keine Apps und keine Kamera. Das Kind will dazugehören. Dafür braucht es vor allem: Klassenkameraden, die dieselbe Regel haben.

Optionen im Vergleich

AlternativeFür wenProContra
Kinder-Smartwatch (Xplora, Anio, SaveWatch)6–10 J.Anrufe/SMS nur mit freigegebenen Kontakten, GPS, SOS-Knopf, kein InternetAbo, Tracking-Diskussion, Schule muss die Uhr im Unterricht akzeptieren
Tastenhandy (Nokia/HMD, Punkt MP02 aus der Schweiz)8–13 J.Erreichbar, günstig, robust, «uncool» genugKein Klassenchat, sozialer Druck
Startphone / eingeschränktes Smartphone (Xplora One, iPhone mit hartem Bildschirmzeit-Profil, Android nur mit Family Link)10–13 J.Sieht aus wie ein Smartphone, Inhalt bleibt kontrolliertDas Kind will irgendwann ein «richtiges»
Familientablet im WohnzimmeralleNutzung sichtbar, kein privates GerätKein Kontakt unterwegs
Musikplayer / E-Reader ohne BrowseralleMedien ohne Internet–

Der Elternpakt

Die Initiative «Smartphone-freie Kindheit Schweiz» schlägt vor: Smartphone frühestens ab 14, Social Media frühestens ab 16. Der Elternpakt sagt: kein eigenes Smartphone während der Primarschule und eigene Social-Media-Konten frühestens ab 16. Tastenhandy, Kinderuhr oder Familientablet betrifft das nicht. Die Regeln stehen auf der Seite Elternpakt, eintragen geht mit einem Eltern-Konto, auch mit Google.