Familienregeln aufstellen
Regeln, die die Familie gemeinsam aufschreibt, halten länger als Verbote. Eine Vorlage zum Anpassen.
Aktualisiert am 18.10.2026
Warum schriftlich
Gemeinsam aufgeschriebene Regeln sind fair: Alle wissen, was gilt, und niemand muss jeden Abend neu verhandeln. Sie gelten auch für Eltern, sonst wirken sie nicht.
Vorlage
Druckt die Liste aus, passt sie an und hängt sie gut sichtbar auf. Alle unterschreiben, auch die Eltern.
Zeiten
- An Schultagen: ___ Minuten Bildschirm, nicht vor der Schule.
- Am Wochenende: ___ Minuten.
- Ab ___ Uhr sind alle Geräte aus.
Orte
- Am Esstisch kein Gerät, für niemanden.
- Nachts schlafen alle Geräte in der Ladestation im ___.
- Bildschirm nur in Räumen, wo andere auch sind (Wohnzimmer, Küche).
Inhalte
- Neue Apps und Games fragen wir vorher.
- Wenn ich etwas sehe, das mir Angst macht oder komisch ist, sage ich es. Ich bekomme deswegen keinen Ärger.
- Ich schicke keine Fotos von anderen ohne zu fragen.
Bei Freunden
- Bei Freunden gelten unsere Regeln auch. Wenn dort etwas anders ist, reden wir darüber.
Für uns Eltern
- Wir legen das Handy weg, wenn wir miteinander reden.
- Wir posten keine Bilder von dir ohne zu fragen.
Überprüfen
Setzt ein Datum, an dem ihr die Regeln anschaut, zum Beispiel nach den Ferien. Was funktioniert, bleibt. Was nicht funktioniert, wird angepasst. Mit dem Alter wachsen die Freiheiten.