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Was Technik kann

Geld in Games: Lootboxen und In-Game-Käufe

Truhen, Packs und Zufallsbelohnungen funktionieren wie ein Glücksspielautomat. Viele Games für Kinder verdienen damit ihr Geld.

Aktualisiert am 18.10.2026

Wie das funktioniert

  • Spielwährung (Robux, V-Bucks, Edelsteine) verschleiert, wie viel echtes Geld ausgegeben wird.
  • Lootboxen: Man kauft eine Kiste, ohne zu wissen, was drin ist. Selten gibt es etwas Wertvolles, meistens nicht. Beispiele: Packs in EA Sports FC (Ultimate Team), Truhen und Zufallsbelohnungen in vielen Handyspielen.
  • Zeitdruck: «Nur heute», tägliche Belohnungen, Saisonpässe, die ablaufen.

In der Schweiz gelten Lootboxen bisher nicht als Geldspiel, weil man den Gewinn nicht in Geld zurücktauschen kann. Einen besonderen Schutz für Kinder gibt es deshalb nicht. Achte auf der Verpackung oder im Store auf den PEGI-Hinweis «In-Game-Käufe (inkl. zufälliger Objekte)».

Was du einstellen kannst

  • Keine Kreditkarte im Kinderkonto, auch nicht auf der Konsole.
  • Jeder Kauf braucht deine Freigabe: Kaufanfrage (Apple), Family Link (Android), Familienkonto bei Nintendo, PlayStation und Xbox mit Ausgabenlimit von 0 Franken.
  • Geschenkkarten mit festem Betrag statt offener Zahlung, wenn ihr Käufe erlauben wollt.

Was du erklären kannst

  • Die Kiste ist so gebaut, dass du verlierst. Wie am Jahrmarkt: Der Stand verdient, nicht die Spieler.
  • Rechnet zusammen, was eine Spielwährung in Franken kostet.
  • Ein fester Betrag pro Monat (zum Beispiel aus dem Sackgeld) lehrt mehr als ein Verbot: Was weg ist, ist weg.